Knoblauchsland

FürthFaktor + Knoblauchsland
Knoblauchsland
Angebot: 
Bäuerliche Kulturlandschaft von erlauchter Herkunft

Es ist eine der besonderen Seiten von Fürth, dass wir mitten im und umringt von Grün leben dürfen. Höchste Zeit also, einmal dorthin zu fahren, wo unser Gemüse zu Hause ist: vor die Tore Fürths! Hier lohnt es sich, auf Feldwegen von Dorf zu Dorf zu gehen, haltzumachen, zwischen Feldern zu spazieren und den Pflanzen beim Reifen zuzusehen. Überhaupt bietet das Knobi auch was fürs Auge: alte Höfe, Wehrkirchen oder das Neunhofer Patrizierschloss. Überall entdecken wir Hofläden, Angebotsschilder für Saisonales wie Spargel und Erdbeeren, Felder mit Blumen zum Selberschneiden. Man bringt uns Vertrauen entgegen im Knoblauchsland. Ausschließlich Familienbetriebe bauen hier an. 21 Quadratkilometer, so groß ist der Bereich, auf dem Landwirte zwischen Schniegling, Ronhof, Neunhof und Lohe schon lange nicht mehr nur Zwiebelgewächse ziehen. Damit ist es eines der größten zusammenhängenden Anbaugebiete dieser Art in Deutschland.

Stadtschreiber Johannes Müller verrät uns um 1600, wie es zu dem Namen kam: „... aus Ursach, dass viel Zwieffel und Rubsamen gebauet und von hinnen in fremde Land verführt ... und damit große Hantierung getrieben wird.“ Heute blicken wir auf eine weit größere Sortenvielfalt. Von Salat, Tomaten, Zwiebeln und Radieschen über Kartoffeln, Kohl, Spinat, Spargel, Zucchini, Auberginen und Weizen bis hin zu Kräutern, Blumen und Stauden ist das Knoblauchsland eine Quelle regionaler Köstlichkeiten. Natürlich kann man hier auch Eier, frische Milch und sogar Honig erwerben, und manch ein Bauer backt sein Brot frisch und bietet es im Bauernladen feil. Einkaufen im Knoblauchsland bedeutet nicht nur Regionalität; auch Lebensmittel in Bio- und Demeterqualität sind hier zu haben. Einen besonders leckeren Einblick hat man auf den zahlreichen Kirchweihen von Sommer bis Herbst: Jeder Ort feiert sein eigenes Fest und häufig sind aufwendig gestaltete Erntedank-Wägen zu bestaunen. Natürlich wird am Ende verteilt, was vorher bewundert wurde: vom Ladderwag‘n auf‘n Deller. Generell wird im Knoblauchsland gern gefeiert und dörfliches Leben zelebriert. Vom Knoblauchsländer Pferdetag in Buch über Kunstausstellungen in Gewächshäusern bis zum „Tag der offenen Tür“ kann man eintauchen in das Leben, das direkt vor unserer Tür stattfindet.

FürthFaktor-Tipps: Blickachsen genießen – z. B. bei Abendsonne von Buch Richtung Braunsbach radeln und dabei einen Blick durch die „Talsenke“ mit ländlichem Panorama wagen, bei gutem Wetter sieht man nicht nur die schöne Silhouette von Poppenreuth, sondern bis nach Fürth. Auf dem Heimweg anhalten, ein paar Blumen selber schneiden, ein paar Erdbeeren ernten. Das Knoblauchsland mit nach Hause nehmen. Vom Feld in das Herz der Stadt.